Digitalisierung 1 - Das Ende des 'Gärtchen-Denkens'

Es sicher jedem von uns schon passiert, dass er im Rahmen seiner Tätigkeit oder eines Projektes das Gespräch mit einem Arbeitskollegen gesucht hat, um sich auszutauschen und Informationen für eine erfolgreiche Projektumsetzung zu erhalten. Dies um feststellen zu müssen, dass zwar Infos von diesem aktiv gesucht und entgegengenommen, aber auf keinen Fall herausgegeben werden – getreu dem Motto ‘Blei ja von meinem Gärtchen fern…’.

 

Dieses ‘Gärtchen-Denken’ ist auch heute noch erstaunlich weit verbreitet, verschwindet aber dank der zunehmenden Digitalisierung und der dadurch grösseren Transparenz zum Glück immer mehr.

 

Die jüngeren Generationen sind mit dieser Transparenz aufgewachsen und sind deutlich offener gegenüber dem Datenaustausch, der Weitergabe von Informationen oder der übergreifenden Zusammenarbeit. 

 

Diese Entwicklung zu mehr Offenheit hat vielfältige Auswirkungen und betrifft die Gesellschaft deshalb ganz grundsätzlich. Die früher durch ‘geschützte Gärtchen’ entstandenen Blockaden werden aufgebrochen und die altbekannten Abläufe und die Verhaltensmuster verändern sich. 

 

Die frühere Philosophie ‘Wissen gleich Macht’, was gleichbedeutend mit dem Zurückhalten von Informationen oder eben der Pflege des ‘eigenen Gärtchens’ war, wird durch die viel höhere Daten- und Informationsverfügbarkeit immer mehr verwässert. Dank der zentralen Datenablage in den Unternehmen, ist der Zugriff für alle Berechtigen von überall her und jederzeit möglich. Vorbei ist die Zeit, wo die ‘Gärtchenpfleger’ ihre Unterlagen als ‘alleiniges Wissen’ in den Aktenschränken eingeschlossen haben und somit die Machtposition zementieren konnten.

 

Die Zukunft gehört den offenen, flexiblen und sich branchen-, generationen- sowie kulturübergreifend austauschenden Personen und Unternehmen, die auch über den Tellerrand hinausschauen und sich aktiv mit der Zukunft auseinandersetzen. Dies gilt für die Immobilienbranche ebenso wie für alle anderen Branchen.

 

Wer sich heute noch der Pflege seines ‘Gärtchens’ widmet wird dort sitzen bleiben, vom Umfeld überholt werden und irgendwann verwundert feststellen, dass gar kein ‘Gärtchen’ mehr vorhanden ist…

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